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Unterstützung beim Übergang in die Friedensschule

Der LRS-Kurs aus Jahrgang 5 wird fortgeführt. Dabei wird das Programm des „FÖRDERUNIVERSUMS“ in Kooperation des Sozialpsychologischen Lernzentrums (SPLZ) der Stadt Hamm erweitert. Schwerpunkt in Jahrgang 6 ist das Lesetraining. Übungen zum Leseverständnis stehen diesmal im Vordergrund.

Die Friedensschule nimmt Kinder aus 27 Grundschulen auf. Die Lernausgangslagen sind dementsprechend vielfältig. Ziel der Orientierungsstufe ist es, diese zu diagnostizieren und passende Unterstützungsangebote zu unterbreiten.


Förderung von Stärken, Begabungen, Interessen


Bereiche

Schwerpunktklassen Profil Engineering AGs


Unterstützungsangebote im fünften Jahrgang


Da Sprachkompetenz die Basis für alle Unterrichtsfächer bildet, legt die Friedensschule besonderen Wert auf die Sprachbildung und Sprachförderung.
Schon in der ersten vollen Schulwoche wird in Jg. 5 der Duisburger Sprachstandstest durchgeführt. Seine individuelle Auswertung gibt Auskunft über die Fähigkeit im Hörverstehen und Leseverstehen jedes einzelnen Kindes. Auch die Beherrschung der Rechtschreibung und Grammatik wird diagnostiziert. Die Ergebnisse fließen in die Unterrichtsplanung des „sprachsensiblen Förderbandes" ein.
Am Ende des Schuljahres wird der sogenannte „Re-Test" geschrieben, um die individuellen sprachlichen Lernfortschritte zu ermitteln. In einer Anlage zum Zeugnis wird den Eltern und Schülern die Auswertung des Sprachstands in den o.g. Bereichen (Lese- und Hörverstehen sowie Grammatik und Rechtschreibung) transparent gemacht.


Jahrgang 5

LRS Sprachforscher Lernzeiten Fachübungsstunden Schüler helfen Schülern Sprachsensibles Förderband


Förderunterricht im sechsten Jahrgang


Jedes Kind wird laut Klassenkonferenzbeschluss am Ende von Jahrgang 5 und zum Halbjahr von Jahrgang 6 einem Kurs für mindestens ein halbes Jahr zugewiesen (mit Ausnahme des PC-Kompetenzkurses). Zusätzlich zu den Unterstützungsmaßnahmen aus Jahrgang 5 (Sprachforscher- und LRS-Kurse, Fachübungsstunden, Lernzeiten) werden nun folgende Angebote gemacht:

Jahrgang 6

LRS Fachübungsstunden Lernzeiten Sprachforscherkurse Schreibwerkstatt

An die Stelle des sprachsensiblen modular angelegten Förderbandes (Jg. 5) tritt die Vermittlung der Basisfähigkeiten in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch.

Den PC-Kompetenzkurs durchlaufen alle Schülerinnen und Schüler für ca. 4-6 Wochen parallel zum Förderunterricht. Hier wird hauptsächlich in die Textverarbeitung (MS-WORD) eingeführt. Die Schülerinnen und Schüler lernen eigene Texte zu schreiben und zu gestalten.


Unterstützungsangebote im Jahrgang 5


Sprachsensibles Förderband

Nach der Auswertung des Duisburger Sprachstandstests werden aus den 6 Parallelklassen 8
Kurse gebildet:

  • 2 Engineeringkurse für die Schülerinnen und Schüler, die sich aufgrund ihrer technisch-naturwissenschaftlichen Begabung dort angemeldet haben, und
  • 6 Förderkurse zur Sprachbildung.


Das Curriculum dieser 6 Kurse besteht aus folgenden Modulen: Förderband
Deutsch (Aufarbeitung der Ergebnisse des Duisburger Sprachstandstests),

  • Mathematik,
  • Gesellschaftslehre
  • Naturwissenschaften.


In den Modulen Mathematik, Gesellschaftslehre und Naturwissenschaften wird die fachspezifische Lese- und Schreibkompetenz gefördert. Die individuellen Lernfortschritte werden auch hier durch Eingangs- und Abschlusstests gemessen.

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LRS

Die Kinder, die ein Gutachten über eine Lese-Rechtschreib-Schwäche mitbringen oder/und diejenigen, die eine außerordentlich hohe Fehlerquote beim Rechtschreibtest (im Duisburger Sprachstandstest) aufweisen, werden den LRS- Kursen zugewiesen.
Die Kurse arbeiten nach dem Programm des „FÖRDERUNIVERSUMS“ in Kooperation des Sozialpsychologischen Lernzentrums (SPLZ) der Stadt Hamm. Jedes Kind wird individuell gefördert, indem zunächst seine Fehlerschwerpunkte analysiert, darauf passgenau ein Förderplan abgestimmt und geeignete Materialien erstellt werden. Dabei lernt jedes Kind, die Verantwortung für seine Lernfortschritte zu übernehmen und Erfolge zu erzielen (Selbstwirksamkeitskonzept).

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Sprachforscher

Alle Kinder, für die Deutsch nicht die Familien-, sondern eine Zweitsprache ist, nehmen am „Sprachforscherkurs" teil. Durch Sprachvergleiche wird hier das sprachliche Bewusstsein reflektiert und gleichzeitig die Mehrsprachigkeit gefördert.

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Lernzeiten

LernzeitenAn drei Tagen der Woche bietet die Friedensschule Lernzeiten an, für die sich die Kinder anmelden können. Die Lernzeiten finden in den Randstunden montags, donnerstags und freitags statt. Eltern können dies als Gesamtpaket oder einzeln jeweils zum Halbjahr „buchen". Da die Lernzeiten parallel zu den LRS-Kursen liegen, können Kinder mit LRS nur an einer Lernzeit teilnehmen.
In den Lernzeiten erledigen die Schülerinnen und Schüler freiwillige Übungsaufgaben für Deutsch, Englisch und Mathematik oder/und machen „sprachsensible" Lernspiele.
Die Übungsaufgaben erhalten die Kinder von ihren Fachlehrern. Sie werden im Lerntagebuch dokumentiert. Die Lernspiele mit sprachbildenden Aufgaben stehen im Klassenraum der jeweiligen Lernzeit in einer Materialbox zur Verfügung.
Die freiwilligen Lernzeiten haben eine feste, ritualisierte Struktur: Nach einem kurzen „Warming up-Phase" planen die Schülerinnen und Schüler anhand des Lerntagebuchs die Aufgaben, die sie in der Zeit erledigen möchten. Danach sind 20 Minuten zum konzentrierten Arbeiten („Silentium") zur Erledigung der Aufgaben vorgesehen. Erklärungen von Mitschülern oder Lehrkräften dürfen nur im Flüsterton erfolgen oder es muss eine andere Aufgabe gewählt werden. Anschließend reflektiert jedes Kind über den Erfolg seiner Arbeit und schreibt ggf. Fragen für den Fachunterricht im Lerntagebuch auf. Auf diese Weise lernt das Kind zunehmend selbstreguliertes, eigenverantwortliches Lernen. Falls noch Zeit bleibt, wird die Stunde mit einem gemeinsamen Spiel abgeschlossen.

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„Schüler helfen Schülern"

Schüler helfen SchülernEine „Starthilfe für die neuen Fünfer" bietet die AG „Schüler helfen Schülern", die mittwochs stattfindet. Hier helfen in einer 1:1 Betreuung ältere Schüler den Kindern, die in Mathematik und Englisch mit schwachen Leistungen in der Friedensschule ankommen und somit einen „Anschub" brauchen. Zwei Lehrkräfte begleiten diese AG und schulen jeweils zu Beginn des Schuljahres die Tutorinnen und Tutoren. Die Zahl der Plätze für die Schülerinnen und Schüler aus dem fünften Jahrgang hängt von der Anzahl der Tutorinnen und Tutoren ab, die sich jedes Jahr neu dafür bewerben. Über die Platzvergabe wird zu Beginn des Schuljahres in einer Konferenz beraten. Die Eltern werden schriftlich darüber informiert.

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Fachübungsstunden in Deutsch, Mathematik und Englisch

Die Fachübungsstunden sind verpflichtende Lernzeiten, die im Ganztag der Friedensschule integriert sind, sodass es in der Regel keine schriftlichen Aufgaben mehr gibt, die zu Hause erledigt werden müssen ( vgl. BASS 12-63 Nr. 2 und 3).
Um der Heterogenität der Schülerschaft gerecht zu werden, sollen hier binnendifferenzierte Materialien passend zu den jeweiligen Unterrichtseinheiten zur Verfügung stehen.
Wie bei den freiwilligen Lernzeiten wird auch in den Fachübungsstunden das Ziel des selbstorganisierten, eigenverantwortlichen Arbeitens verfolgt.
Deshalb sind Hilfskarten, Kontrollblätter, die Einführung eines Helfersystems und Checklisten/„Lernjobs" für die binnendifferenzierten Fachübungsstunden unverzichtbar.
Die Fachübungsstunden in Mathematik sind – sofern die Unterrichtsversorgung dies zulässt – von zwei Lehrkräften besetzt, sodass bei Verständnisproblemen eine optimale Unterstützung gewährleitet ist

Die Strukturierung der Fachübungsstunden ist ähnlich ritualisiert wie in den freiwilligen Lernzeiten:
Fachübungsstunden

  1. Arbeitsplatzorganisation
    (Arbeitsplan, Vorbereitung des Arbeitsplatzes: ggf. Material holen)
  2. Einzelarbeit
  3. ggf. Helfer anfragen (in Liste eintragen)
  4. Einzelarbeit/Partnerarbeit (Flüsterton)
  5. Aufräumen (ggf. Material zurücksortieren, abheften)
  6. Reflexion
    (Lerntagebuch: Was habe ich erledigt? Wo muss ich später nachfragen )


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Unterstützungsangebote im Jahrgang 6


Sprachsensibles Förderband

Nach der Auswertung des Duisburger Sprachstandstests werden aus den 6 Parallelklassen 8
Kurse gebildet:

  • 2 Engineeringkurse für die Schülerinnen und Schüler, die sich aufgrund ihrer technisch-naturwissenschaftlichen Begabung dort angemeldet haben, und
  • 6 Förderkurse zur Sprachbildung.


Das Curriculum dieser 6 Kurse besteht aus folgenden Modulen: Förderband
Deutsch (Aufarbeitung der Ergebnisse des Duisburger Sprachstandstests),

  • Mathematik,
  • Gesellschaftslehre
  • Naturwissenschaften.


In den Modulen Mathematik, Gesellschaftslehre und Naturwissenschaften wird die fachspezifische Lese- und Schreibkompetenz gefördert. Die individuellen Lernfortschritte werden auch hier durch Eingangs- und Abschlusstests gemessen.

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LRS

Der LRS-Kurs aus Jahrgang 5 wird fortgeführt. Dabei wird das Programm des „FÖRDERUNIVERSUMS“ in Kooperation des Sozialpsychologischen Lernzentrums (SPLZ) der Stadt Hamm erweitert. Schwerpunkt in Jahrgang 6 ist das Lesetraining. Übungen zum Leseverständnis stehen diesmal im Vordergrund.

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Sprachforscher

Alle Kinder, für die Deutsch nicht die Familien-, sondern eine Zweitsprache ist, nehmen am „Sprachforscherkurs" teil. Durch Sprachvergleiche wird hier das sprachliche Bewusstsein reflektiert und gleichzeitig die Mehrsprachigkeit gefördert.

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Lernzeiten

LernzeitengruppeAn drei Tagen der Woche bietet die Friedensschule Lernzeiten an, für die sich die Kinder anmelden können. Die Lernzeiten finden in den Randstunden montags, donnerstags und freitags statt. Eltern können dies als Gesamtpaket oder einzeln jeweils zum Halbjahr „buchen".
In den Lernzeiten erledigen die Schülerinnen und Schüler freiwillige Übungsaufgaben für Deutsch, Englisch und Mathematik oder/und machen „sprachsensible" Lernspiele.
Die Übungsaufgaben erhalten die Kinder von ihren Fachlehrern. Sie werden im Lerntagebuch dokumentiert. Die Lernspiele mit sprachbildenden Aufgaben stehen im Klassenraum der jeweiligen Lernzeit in einer Materialbox zur Verfügung.
Die freiwilligen Lernzeiten haben eine feste, ritualisierte Struktur: Nach einem kurzen „Warming up-Phase" planen die Schülerinnen und Schüler anhand des Lerntagebuchs die Aufgaben, die sie in der Zeit erledigen möchten. Danach sind 20 Minuten zum konzentrierten Arbeiten („Silentium") zur Erledigung der Aufgaben vorgesehen. Erklärungen von Mitschülern oder Lehrkräften dürfen nur im Flüsterton erfolgen oder es muss eine andere Aufgabe gewählt werden. Anschließend reflektiert jedes Kind über den Erfolg seiner Arbeit und schreibt ggf. Fragen für den Fachunterricht im Lerntagebuch auf. Auf diese Weise lernt das Kind zunehmend selbstreguliertes, eigenverantwortliches Lernen. Falls noch Zeit bleibt, wird die Stunde mit einem gemeinsamen Spiel abgeschlossen.

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„Schüler helfen Schülern"

Schüler helfen SchülernEine „Starthilfe für die neuen Fünfer" bietet die AG „Schüler helfen Schülern", die mittwochs stattfindet. Hier helfen in einer 1:1 Betreuung ältere Schüler den Kindern, die in Mathematik und Englisch mit schwachen Leistungen in der Friedensschule ankommen und somit einen „Anschub" brauchen. Zwei Lehrkräfte begleiten diese AG und schulen jeweils zu Beginn des Schuljahres die Tutorinnen und Tutoren. Die Zahl der Plätze für die Schülerinnen und Schüler aus dem fünften Jahrgang hängt von der Anzahl der Tutorinnen und Tutoren ab, die sich jedes Jahr neu dafür bewerben. Über die Platzvergabe wird zu Beginn des Schuljahres in einer Konferenz beraten. Die Eltern werden schriftlich darüber informiert.

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Fachübungsstunden in Deutsch, Mathematik und Englisch

Die Fachübungsstunden sind verpflichtende Lernzeiten, die im Ganztag der Friedensschule integriert sind, sodass es in der Regel keine schriftlichen Aufgaben mehr gibt, die zu Hause erledigt werden müssen ( vgl. BASS 12-63 Nr. 2 und 3).
Um der Heterogenität der Schülerschaft gerecht zu werden, sollen hier binnendifferenzierte Materialien passend zu den jeweiligen Unterrichtseinheiten zur Verfügung stehen.
Wie bei den freiwilligen Lernzeiten wird auch in den Fachübungsstunden das Ziel des selbstorganisierten, eigenverantwortlichen Arbeitens verfolgt.
Deshalb sind Hilfskarten, Kontrollblätter, die Einführung eines Helfersystems und Checklisten/„Lernjobs" für die binnendifferenzierten Fachübungsstunden unverzichtbar.
Die Fachübungsstunden in Mathematik sind – sofern die Unterrichtsversorgung dies zulässt – von zwei Lehrkräften besetzt, sodass bei Verständnisproblemen eine optimale Unterstützung gewährleitet ist

Die Strukturierung der Fachübungsstunden ist ähnlich ritualisiert wie in den freiwilligen Lernzeiten:
Fachübungsstunden

  1. Arbeitsplatzorganisation
    (Arbeitsplan, Vorbereitung des Arbeitsplatzes: ggf. Material holen)
  2. Einzelarbeit
  3. ggf. Helfer anfragen (in Liste eintragen)
  4. Einzelarbeit/Partnerarbeit (Flüsterton)
  5. Aufräumen (ggf. Material zurücksortieren, abheften)
  6. Reflexion
    (Lerntagebuch: Was habe ich erledigt? Wo muss ich später nachfragen )

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Schreibwerkstatt

Klassen- und Deutschlehrkräfte weisen schreibtalentierte und geschichtlich interessierte Schülerinnen und Schüler diesem Kurs zu. Er findet parallel zu den anderen Förderkursen statt. Da auch Besuche im Stadtarchiv eingeplant sind, ist die Teilnehmerzahl auf 12 begrenzt.

Inhalte:

  • Die Schülerinnen und Schüler werden neugierig auf die Vergangenheit gemacht.
  • Dazu befragen sie ihre Eltern, fertigen Stammbäume an, sichten alte Fotos über Mode und Bräuche (z.B. Hochzeit) und vergleichen sie mit der Gegenwart.
  • Der Vergleich, Vergangenheit –Gegenwart, bezogen auf das alltägliche Leben, ist die Grundlage für die Arbeit in der Schreibwerkstatt.
  • Stadtkarten, Polizeianzeigen, Tagebuchnotizen, Poesiealben o.Ä. werden dazu vom Stadtarchiv herausgesucht, um „Geschichte von unten“ nachempfinden zu können. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Schriften, Schreibstilen und unterschiedlicher Grammatik und Orthografie konfrontiert. Die Auseinandersetzung damit schärft ihr sprachliches Bewusstsein.
  • Die Schülerinnen und Schüler lernen das Stadtarchiv als außerschulischen Lernort kennen. Sie bekommen dort “Werkzeug” zur Verfügung gestellt: Handschuhe (zum Umblättern der Seiten alter Dokumente), Schürzen, Federkiele, Tinte, ...
  • Sie schreiben und gestalten selbst analoge Texte: kleine Gedichte, Tagebuchnotizen, ...
  • Schönschreiben wird dadurch zum Grundprinzip.

Schreibwerkstatt

















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